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Was tun Sie, wenn niemand das macht, was dringend gebraucht wird?
Warten?
Oder lernen, wie es geht?
Irgendwann steht fast jeder Mensch vor dieser Frage.
Manche warten. Manche beginnen.
So bin ich durch mein Leben gegangen.
Mit 59
Ich gründete einen Verlag, weil ich Bücher vermisste, die Menschen wirklich weiterhalfen.
Mit 80
absolvierte ich eine Ausbildung zur Grafikdesignerin.
Mit 84
erschloss ich mir neue Wege des Büchermachens.
So wurde es ein Leben, das nie stehen blieb.
Nicht aus Ehrgeiz. Sondern aus Neugier, Verantwortung und dem Wunsch, selbst gestalten zu können.
Immer wieder neu

Ich muss nicht darauf
warten, dass jemand anderes mein Leben gestaltet.
Ich kann lernen, was nötig ist, und selbst den nächsten Schritt gehen.
52 Seiten, Softcover, 12,90 €
ISBN 978-3-912340-04-4
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Ein Leben, das nie stillstand.
Drei späte Anfänge,
authentisch, ohne Pathos, mit Humor.
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Kein Ratgeber.
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Keine Heldengeschichte.
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Eine Lebensgeschichte, die nachwirkt.
Warum dieses Buch anders ist
„Immer wieder neu“ zeigt, dass Veränderung, Lernen und Neuanfänge nicht an ein bestimmtes Alter gebunden sind.
Das Buch…
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erzählt von drei späten Anfängen.
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zeigt, wie lebenslanges Lernen unabhängig machen kann.
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verbindet persönliche Erfahrungen mit Selbstironie.
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regt dazu an, den eigenen Lebensweg mit neuen Augen zu sehen.
Die Verlegerin
Evelyn Geissler, Jahrgang 1940, hat nie aufgehört, neu anzufangen. Mit 59 Jahren gründete sie ihren ersten Verlag BRIDGE&MORE.
Die Grafikdesignerin
Mit 80 schloss sie eine Grafikdesign-Ausbildung mit Bestnote ab und mit 84 gründete sie den Geissler-Verlag, weil sie vom Büchermachen einfach nicht lassen kann.
Die Autorin
In „Immer wieder neu“ erzählt sie aus einem Leben voller Wendungen: die Verlagsausbildung in den 50er Jahren, ein Neuanfang in Marburg mit drei kleinen Kindern — ermöglicht durch eine blinde Freundin, die ihr die Stelle zeigte —, das Sehenlernen durch die Arbeit mit einem blinden Direktor und eine Liebesgeschichte, die zu einer langen, glücklichen Ehe führte.
Sie schreibt, wie sie lebt: direkt, ehrlich, humorvoll und mit einem feinen Gespür für das, was wirklich zählt.
Unabhängig bleiben. Lernen. Gestalten.
Helga G. ⭐⭐⭐⭐⭐
Ein mutmachendes Buch über die Kraft neuer Anfänge – auch im höheren Alter. Die Autorin schreibt sehr persönlich, ohne Pathos, aber mit einem feinen Gespür für Zwischentöne. Wer glaubt, seine besten Jahre lägen hinter ihm, sollte dieses Buch lesen.
Danach wissen Sie,
ob dieses Buch Sie anspricht.
Maria Wirz ⭐⭐⭐⭐⭐
Hut ab vor der Autorin dieser außergewöhnlichen Biografie. Unbedingt zu empfehlen als Geschenk an zukünftige Ruheständler. Vor allem solche, die der neuen Lebensform noch zögerlich entgegensehen.
Sybille Mayer-Amann ⭐⭐⭐⭐⭐
„Evelyn Geissler beschreibt, wie sie mit enormer Energie immer wieder neue Ideen verwirklicht, die ihr Leben bereichern. Empfehlenswert für alle, die sich jung genug für Neues fühlen – oder es wieder werden wollen."
Sehen lernen
Ich war Geschäftsstellenleiterin in der
Blindenstudienanstalt in Marburg, später
Chefsekretärin. In dieser Funktion begleitete
ich den blinden Direktor bei Dienstfahrten zu
Vorträgen und Sitzungen. Ich fuhr, er sprach
– mit Klarheit, Tiefe, Überzeugung. Ich war
von Anfang an beeindruckt von seiner
Klugheit, seinem Wissen, seiner Liebens-
würdigkeit und der Sicherheit seines Auf-
tretens. Und ich verliebte mich. Hoffnungs-
los, dachte ich. Aber ihm ging es genauso.
Nach einigen Jahren konnten wir heiraten.
Ich lernte schnell Blindenschrift, damit wir
uns auch schreiben konnten. Seine
Liebesbriefe habe ich alle „übersetzt“ und
später als gebundenes Buch für mich
bewahrt. Noch hat es niemand gelesen.
Vorlesen war auch ein Thema. Was nicht in
Blindenschrift vorhanden war, hörte er auf
Tonband oder ließ es sich von mir vorlesen.
Ich machte das sehr gern. Bis heute muss
ich manche Passagen laut lesen, vielleicht,
weil das laute Lesen für ihn für mich zur
Gewohnheit geworden ist. Gedichte las er
am liebsten selbst – mit den Fingern, in
Blindenschrift. Beim Vorlesen war ihm zu
viel Interpretation dabei.
Unser Lieblingsgedicht war:
Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
eine Kachel aus meinem Ofen
schenken.
Ich habe dir nichts getan.
Nun ist mir traurig zu Mut.
An den Hängen der Eisenbahn
leuchtet der Ginster so gut.
Vorbei – verjährt –
Doch nimmer vergessen.
Ich reise.
Alles, was lange währt,
ist leise.
Die Zeit entstellt
Alle Lebewesen.
Ein Hund bellt.
Er kann nicht lesen.
Er kann nicht schreiben.
Wir können nicht bleiben.
Ich lache.
Die Löcher sind die Hauptsache
An einem Sieb.
Ich habe dich so lieb.
(Joachim Ringelnatz)
Es war einerseits eine Liebeserklärung,
andererseits ein bisschen absurd. Das
mochten wir beide.
Durch ihn habe ich das Sehen gelernt. Nicht
mit den Augen – sondern mit der Sprache.
Wenn ich ihm etwas beschrieb – einen
Raum, ein Bild, eine Landschaft –, musste
ich genau hinsehen. Viel genauer, als ich es
vorher je getan hatte. Ich lernte, Linien zu
erfassen, Farben zu unterscheiden, Licht zu
beschreiben. Und während ich ihm die Welt
erschloss, öffnete sie sich auch für mich.
Er hat mich nicht nur geliebt, er hat mich
auf eine Weise gesehen, die ich mir selbst
nie zugestanden hätte. Und er hat mich
gelehrt, dass Beschreibung ein Akt der
Zärtlichkeit sein kann. Nicht als Erklärung,
sondern als geteilte Wahrnehmung.
Vielleicht musste ich erst lernen, für einen
anderen zu sehen, um selbst den Blick auf
mein Leben zu finden.
Wir waren nicht nur zu zweit. Es gab Kinder
– insgesamt sechs –, und sie waren auf ihre
Weise Teil dieser Geschichte. Sie haben
meine Entscheidungen gespürt,
mitgetragen, manchmal auch ausbaden
müssen. Was für mich ein Neubeginn war,
war für sie oft ein Umbruch. Es war nicht
immer leicht, für niemanden. Aber ich
hoffe, dass auch sie etwas gesehen haben:
dass Leben nicht gerade verläuft, dass
Liebe wandelt, dass Mut auch spät noch
zählt.
Dieses Buch zeigt schonungslos und mit leisem Humor, wie zerbrechlich unsere Identität ist und wieviel Kraft es braucht, aufrecht zu bleiben.
23 existentielle Erzählungen für alle, die Literatur suchen, die etwas wagt. Dieses Buch trifft genau denTon zwischen Schwere und Leichtigkeit und bleibt lange in Erinnerung.
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Hauptsache aufrecht
Ein Buch über Menschen an ihren Bruchstellen – dort, wo sich entscheidet, ob man aufrecht bleibt oder nicht. 23 Geschichten von Thomas Pfüller, ungeschult erzählt und immer wieder von einem stillen Humor durchzogen.

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Existentielle Erzählungen für Leser, die mehr als leichte Unterhaltung suchen
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Direkt und ungeschönt, mit einem feinen Gespür für die komischen Seiten des Scheiterns
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23 eigenständige Geschichten – einzeln lesbar, jede für sich stark
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Erzählungen mit spürbarer Liebe zu gutem Essen und gutem Wein
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Eine besondere Alternative zu gefälliger Unterhaltungsliteratur
Schon gewusst?
Viele Leser suchen heute gezielt nach Literatur, die nicht beschwichtigt, sondern genau hinschaut. Erzählungen, die existentielle Fragen ernst nehmen und dabei trotzdem Raum für Komik lassen, gewinnen deshalb als literarische Lektüre immer mehr an Bedeutung.
168 Seiten, Softcover, 19,90 €, ISBN 978-3-912340-20-4
Manche Bücher trösten. "Hauptsache aufrecht" tut das nicht – und genau das macht seine Stärke aus. Statt einfacher Antworten bietet es 23 Erzählungen über Menschen, die an ihre Grenzen geraten und ihre Identität neu verhandeln müssen.
Thomas Pfüller schreibt direkt und ungeschönt – und immer wieder schimmert dabei eine stille Komik durch, die das Schwere erträglich macht, ohne es kleinzureden.
Statt gefälliger Unterhaltung bietet dieses Buch literarische Tiefe und Geschichten, die lange nachwirken.
Jetzt "Hauptsache aufrecht" entdecken und versandkostenfrei (innerhalb Deutschlands) bestellen
AUSSEN
Nach außen wirken viele seiner Figuren gefasst, kontrolliert, aufrecht.
INNEN
Innen geraten sie ins Wanken – und genau dort beginnt die eigentliche Geschichte.
Über den Autor
Thomas Pfüller wurde in der DDR geboren. Nicht die politischen Verhältnisse, sondern das Fernweh trieb ihn zur Republikflucht – der Beginn eines Lebens, das ihn durch die ganze Welt führen sollte. Als ausgebildeter Koch arbeitete er in vielen Ländern und Küchen, sammelte Eindrücke, Menschen und Geschichten. Dieser Werdegang ist in seinen Erzählungen überall spürbar: in der Leidenschaft für Essen und Wein, in den fremden Landschaften und Kulturen, in den Männerfiguren, die weit von zu Hause ihren Weg suchen. Viele seiner Geschichten tragen autobiografische Züge – ohne je bloße Erinnerung zu sein. Erst in hohem Alter kam Pfüller zur Ruhe und lebt heute in Freiburg.
Thomas Pfüller schreibt, als würde er denken – assoziativ, präzise, ohne falschen Trost. Seine Männerfiguren tragen ihre Kämpfe meist still mit sich aus, und der Leser bemerkt erst im Nachhinein, wie nah er ihnen gekommen ist.
REZENSIONEN
Marga Wirz
Diese Geschichten liest man nicht nur einmal, da taucht immer wieder ein Gedanke auf, und man greift wieder zum Buch.
Man fragt sich, was beeindruckt mehr: das Spiel mit den Worten, die Schilderung der Eindrücke, die man miterlebt oder der Ausgang einer Entscheidung?
Helga G.
Sybille Mayer-Amann
Manche Bücher beschönigen, andere schauen genau hin. „Hauptsache aufrecht" gehört zur zweiten Sorte – für Leser, die literarische Ehrlichkeit dem Trost vorziehen. Jetzt entdecken und ein Buch lesen, das nachwirkt.
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